• Es geht um die Wurstkruste

    Posted on October 1st, 2009 Jan No comments

    Um das Kauderwelsch hier komplett zu machen, werde ich heute mal wieder auf deutsch schreiben, was letzten Endes eben doch einiges schneller geht.

    Blick vom BalkonErst einmal ein paar Worte zu meiner neuen Wohnung. Sie liegt in der 270. Straße im Süden von Phnom Penh und damit ca. 20m Luftlinie vom CCBEN-Büro entfernt. Ich wohne hier zusammen mit insgesamt 5 anderen Praktikanten und AIESECern. Als der letzte Einzügler habe ich leider das Zimmer ohne Klimaanlage abbekommen, was bei den Temperaturen etwas unangenehm ist. Zum Glück sind die Vermieter hier aber wohl sehr entgegenkommend, und die Chancen stehen gut, dass mein Zimmer bald auch klimatisiert sein wird. Rechts seht ihr den Blick von der Terrasse meines Mitbewohners, auf der ich jetzt auch gerade mit ihm sitze und bei gelegentlichen Klängen von kambodschanischer Popmusik am Blog schreibe. Nach der Ankunft in Phnom PCCBEN Officeenh stand heute mein erster Arbeitstag bei CCBEN auf dem Programm. Nach wenig Schlaf unter einer improvisierten Bettdecke klingelte mich um 6.30 Uhr der Wecker wach. Ich bin bisher noch nicht zum Einkaufen gekommen und hatte deshalb erst einmal nichts zum Frühstück. Glücklicherweise hat unser Vermieter aber ein kleines “Restaurant” in der Garage unserer Wohnung, in dem ich ein günstiges Frühstück erstehen konnte, um dann frisch gestärkt den weiten Weg zum Büro antreten konnte. Nach etwa 2 Minuten war ich da und wurde von Rattanaka begrüßt, der die Finanzen von CCBEN verwaltet. Bald kam auch Julia dazu, eine Studentin aus München die auch gerade ein 3-monatiges Praktikum bei CCBEN macht – ich bin also doch nicht der einzige Ausländer da. Die beiden haben mir erst einmal einige Grundlagen erklärt, und später kam auch Ching dazu, der hier für die IT zusändig und damit sozusagen mein Boss ist. Zwischendurch konnte ich mit meinen Khmerkenntnissen aus youtube auftrumpfen und durfte gleich mehrfach die Beherrschung des Zahlenraums von 1 (mui) bis 10 (dap) unter Beweis stellen. Die CCBENler sind alle sehr freundlich und hilfsbereit, und haben es mir leicht gemacht,  mich hier von Anfang an wohl zu fühlen.

    Im Gespräch mit Ching wurde allerdings recht schnell klar, dass es bisher noch keinen richtigen Überblick über die Touristen gibt, die CCBEN-Angebote genutzt haben. Deshalb werde ich vor meinem eigentlichen Projekt erstmal eine Kundendatenbank aufbauen…zu einfach soll es ja schließlich auch nicht werden :)

    Abends bin ich dann mit meinen Kollegen zum Pizza essen in die größte Mall Phnom Penhs gefahren, und konnte da original kambodschanische Pizza kennenlernen: Weil die Käsefüllung im Pizzarand den Kambodschanern scheinbar zu langweilig war, kann man hier Pizzas mit wurstgefülltem Rand bestellen. Glücklicherweise gibt es aber auch noch eine Variante nur mit Käse. Jetzt wird es wieder höchste Zeit ins Bett zu gehen. Bei nächsten Mal erfahrt ihr dann etwas mehr zum kambodschanischen Straßenverkehr.

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